Storage-Klassen im DMS- und Archivumfeld

Weil wir es intern gerade davon hatten, kurz notiert und mit Potenzial zum Ausbau/näherer Beschreibung hier ein kurzes Schaubild, welche Klasse von Speicher in welchen Teilen der Architektur zum Einsatz kommen kann:

  • Archiv- und Work-Bereich müssen sicher verfügbar sein. Idealerweise mit georedundanter Echtzeitspiegelung, abhängig von der Wichtigkeit der im Archiv/DMS gehaltenen Daten und Prozesse.
  • Work- und Cache-Bereich müssen schnell angebunden und auf Durchsatz optimiert sein, um optimale Performance für die Anwendenden zu erzielen.
  • Ist der Archivspeicher mit WORM-Funktionalität ausgestattet/abgesichert, vereinfacht sich das Backup-Sneario radikal, da nur aktuelle Ergänzungen gesichert werden müssen, Bestandsdaten bleiben bis zu ihrer Lösung statisch. Dies hat natürlich auch Vorteile bei der Darstellung der Revisionssicherheit eines Systems.
  • Im- und Exportverzeichnisse müssen nur so sicher und schnell sein, wie sie im individuellen Projekt/Umfeld bewertet werden.

Hier bisher nicht diskutiert ist die Art des Zugriffs von DMS/Archiv zu den Speichersystemen, z. B. Dateibasiert (CIFS, NFS, …) vs. API-basiert (S3-kompatibel z. B. mit minio etc.) vs. Blockbasierter Speicher (SANs wie iSCSI oder Fibre Channel). Alle Varianten bieten individuelle Vor- und Nachteile und sind stark abhängig von der Systemarchitektur.

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